Mainz-Rotterdam und zurück

Eine fühlbare Erfahrung birgt tausendmal mehr Energie als hundert Seiten Gefasel. Denn sie prägt sich als unauslöschliche Referenz ins limbische System. (Nein, hier geht’s nicht um Neuromarketing;-) Seit gestern weiß ich, wie es sich anfühlt, einen Schubverband von Mainz nach Rotterdam und zurück zu fahren. Bin nach 11 intensiven Tagen wieder an Land, randvoll mit inspirierenden Eindrücken.

Ja, um das Klischee zu bestätigen: Pilcherromantik gibt’s dabei auch. Zum Beispiel in Form traumhafter Sonnenauf- und untergänge. Dazu heftige Arbeitszeiten, ein absurder Lärmpegel, viele Unwägbarkeiten, ob nun logistisch, technisch oder meteorologisch. Biorhythmus, was ist das? Geschlafen wird, wenn Zeit dafür ist, und das ändert sich ständig. Dazu kommen nicht nur anstrengende, sondern auch ziemlich gefährliche Tätigkeiten, die keinen Fehler verzeihen. (Ja, die blauen Flecken sind schon am Verblassen, meine Rippen und das angeknackste Handgelenk erholen sich auch;-) Ich habe großen Respekt vor Kapitänen, die diesen Knochenjob jahrzehntelang machen, Verantwortung für Mensch, Ladung und Maschine tragen und im Idealfall noch alle Körperteile besitzen. Auch interessant: Der Faktor Außenwirkung fehlt gänzlich im sozialen Kontext auf dem Schiff. Was viele klassische bürotypische Eitelkeiten gar nicht erst entstehen lässt. Ein paar Bilder stehen hier. Und: DANKE*

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