Suche Noten zu »Je voulais te dire que je t’attends«

Gemeint ist das wunderschöne Lied im Abspann des Films »Wahnsinnig verliebt/À la folie... pas du tout«, gesungen von Maurane. Gibt's auch von Manhattan Transfer und Michel Jonasz, die Versionen gefallen mir aber nicht so gut. Bin grade dabei, diese Nummer zu üben *Französisch-Vokabeln such* und höre mir parallel die Harmonien raus, stelle aber fest, dass diese... Weiterlesen →

Mehr »Oomph« bitte!

Ja, ich bin ein Kind der Achtziger Jahre. Nicht in Sachen Klamotten *grusel* aber geschäftlich. Von 1986 bis Ende der Neunziger herrschte für professionelle Autoren ein goldenes Zeitalter. Wer eine zündende Idee hatte und über genügend Biss, Kompetenz und Verve verfügte, diese zeitnah umzusetzen, konnte sicher sein, einen Vertragspartner zu finden. Weil uns alle –... Weiterlesen →

Ich seh etwas, das Du nicht siehst …

Es ist 9:30 Uhr, ich sitze in der S8 nach Hanau. Der 11. Juli 2011 ist ein warmer Sommermontag. Ich werde ihn an Bord eines mit Kali beladenen Schubverbands verbringen, den ich unter den wachsamen Augen des Kapitäns ein paar Kilometer über Main und Rhein gen Nordsee steuern darf. Noch ahne ich nicht, dass mir... Weiterlesen →

Suche fähigen Agenten!

Ich habe viele Talente. Meine eigenen Projekte objektiv vermarkten zu können gehört leider nicht dazu. Hier bin ich wie der Herzchirurg, der zwar Tote auf dem OP-Tisch wieder lebendig machen kann, aber sich selbst nicht operieren. Was ich richtig gut kann: kontinuierlich und sogar auf Zuruf marktfähige originäre Stoffe für Buch und Film liefern. Meine... Weiterlesen →

Shut up and Play!

Was übersetzt soviel heißt wie »Halt's Maul und spiel« und zum Grundwortschatz eines jeden Musikers gehört. Was also liegt näher, als an diese Proberaumweisheit zu erinnern, wenn ein neues VST-Paket aus dem Hause Back In Time Records benannt werden soll? Hach, Produktnamen erfinden macht Spaß. Voilà, hier spricht der Produzent Klaus P. Rausch himself: Now... Weiterlesen →

Künstler sein dagegen sehr

von Kathrin Elfman Dialog neulich. Ich: »Mir gefällt Billy Joel nicht. Ein paar Songs berühren mich, aber das meiste lässt mich kalt.« Er: »Waaaaaas?! Aber das ist einer der besten Songwriter aller Zeiten!« Ich: »Das stimmt, ich hab einen Mordsrespekt vor seiner Arbeit. Seine Art, ausgefuchste Harmoniefolgen unprätentiös klingen zu lassen, ist brillant. Und wie... Weiterlesen →

Zur Hölle mit der Harmlosigkeit!

Auf den ersten Blick haben sie nur wenig miteinander zu tun: Buchverlage, TV-Redaktionen, A+R Büros, Agenturen, Vertriebe, Werbekunden. Hat man aber als Kreativer in relativ kurzer Zeit mit Repräsentanten dieser Gruppen Kontakt, formt sich ein merkwürdiges Bild. Überall der gleiche bedrückende Geruch. Hm. Was müffelt hier so? Ich glaube, was ich da rieche, ist die... Weiterlesen →

Dankeschön!

Wie fein, der Äther verliert nichts: Aus den Tiefen meines Archivs tauchte heute ein Artikel im Wiesbadener Kurier vom 5. Juli 2010 mit dem Titel »Science Fiction und Erotik« auf, den ich mit Vergnügen hier verlinke. Danke an Julia Anderton für das ausführliche Gespräch und den schönen Text, es war mir eine Freude!

Splitter #16

Heute staune ich wieder über ein paar Dinge. Zum Beispiel darüber, das ein Anagramm meines Namens die Worte »Heilkraft Mann« ergibt, das Universum zwar unendlich sein kann, aber deshalb noch lange nicht riesengroß sein muss, die Menschen, die einen auf übertriebene Art überhöhen und anhimmeln auch genau diejenigen sind, die unvermutet mit derbsten Erniedrigungen ums Eck kommen, einer Studie... Weiterlesen →

Wie man sich verliert

Als ich 12 Jahre alt war, habe ich »Das schwarze Loch« in West-Berlin im Kino gesehen, rund 650 Kilometer fern der süddeutschen Heimat. Es handelt sich um phantastische Science Fiction, die heute als Kultfilm gilt, damals aber im Star-Wars-Fahrwasser unterging. Für mich ein eindrucksvolles Erlebnis. Einmal der Inszenierung wegen, auch wegen der großartigen Musik von... Weiterlesen →

Splitter #15

Das Leben ist wunderbar. Heute staune ich wieder über ein paar Sachverhalte in diesem grandiosen, buntglitzerschönen Dingens, das wir JETZT nennen. Zum Beispiel darüber, dass es Eltern gibt, die ihrem Fernseher dreimal mehr Redezeit geben als ihren Kindern und sich dann auch noch wundern, dass diese so kommunikationsfähig wie Suppendosen sind die Seepocke im Vergleich... Weiterlesen →

Wenn Wünsche wahr werden

Sternschnuppenzeit. Schnell, wünsch dir was! Es plaudert sich so leicht dahin, sehnsuchtsvoll, möchtegern. Hätt’ so gerne. Wenn doch nur. Man könnte, müsste. Wenn ich reich wäre. Wenn ich Zeit hätte. Glückskekswünsche. Horoskopwünsche. Bleigießwünsche. Wimperwegpustwünsche. Im Wünschen sind wir Weltmeister. Komische Sache, erster Akt. Zweiter Akt, nicht minder komisch: Wenn sie in Erfüllung gehen, bleibt bei... Weiterlesen →

Ich mache mir ein Bild von dir

Mancher Autor wird zum Experten für ein Fachgebiet, weil er es studiert. Andere werden aufgrund einschneidender Erfahrungen mit einem Thema konfrontiert, gehen der Sache auf den Grund und erkennen darin einen Schlüssel zum Perspektivenwechsel. Mein Thema heißt »Liebe, Beziehungen und metasoziale Implikationen in virtuellen sozialen Netzwerken sowie Abstraktion emotionaler Strukturen im Web 2.0«. Höchst spannend,... Weiterlesen →

Ein Mord in Gedanken spart den Gang zum Psychiater

Dieser weise Satz stammt nicht von mir. Er bildete den Schlusspunkt des Bühnenprogramms von Dagmar Schönleber, deren kreatives Schaffen ich jedem ans Herz legen möchte, der sich bei aktuellen, massenmedial promoteten Lustigsachen irgendwie randgruppig fühlt. Wir leben ja in einer Zeit des Etikettenschwindels, der Mario Barth als witzig deklariert, Computergeraschel als Musik, Sexkontakte als Seelenverwandtschaften, vergrabene... Weiterlesen →

Neuer Song »Spiegelblind«

Geschrieben habe ich ihn im November 2008, aber »dran« ist er erst jetzt. Seit vielen Jahren mal wieder eine Nummer in Deutsch. Wer sich schon einmal mit Narzissmus beschäftigt hat, weiß vielleicht, wofür die Spiegel stehen. Der Song funktioniert aber auch ohne tiefenpsychologisches Hintergrundwissen;-) Musik folgt in Kürze. SPIEGELBLIND © 2008/2010 Kathrin Elfman Dort wo... Weiterlesen →

»The Garden«: Schönheit in drei Akkorden

Über Songs mit sparsam dosierten Harmoniewechseln gibt es ja viele Kalauer. So werden z.B. Gitarrenschüler nach der ersten Stunde darauf hingewiesen, dass sie nun bereits das komplette Repertoire der Schrammelrocker Status Quo nachspielen könnten. Dabei dürfen drei-Akkorde-Songs auch sehr viel anmutiger und graziler daherkommen. Neulich Küchenradio gehört und gestaunt. Neuvorstellung ohne Anmoderation. Eine brandaktuelle Drei-Akkorde-Ballade... Weiterlesen →

Liebe, Geist und Wortgelumpe

von Kathrin Elfman ...oder: Warum Evolution (k)ein Aprilscherz ist. Glaubt man der konventionellen Wissenschaft, so sind vor anderthalb Millionen Jahren eine Reihe phantastischer Dinge geschehen, denn: Der Mensch fand heraus, dass die Fortbewegung auf Händen und Füßen öde sei und stand auf! Beflügelt von der neuen Aussicht fand er außerdem heraus, dass es einen Unterschied zwischen... Weiterlesen →

Worüber singen?

Wir Texter haben es nicht nur leicht. Beim Konzipieren einer völlig neuen Romangattung im Web 2.0 zum Beispiel. Beim Betexten von Müsliriegeln, Hydraulikpumpen und Anti-Spliss-Shampoo. Oder beim Verfassen von deutschem Liedgut. Und damit ein herzliches Willkommen im Januar 2009! Diesmal gilt es, einen singenden, schauspielernden Mittdreißiger a) als Endzwanziger zu verkommunizieren und b) mit authentischem... Weiterlesen →

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