Moderne Kriegsführung: Truther, Trolle und die Erfindung der Schlafschafe

Hach, so schön die neuen Kommunikationskanäle sind – manchmal denke ich wehmütig zurück an myspace. Nach BTX und UUCP, Newsgroups im Usenet, ICQ und AOL war das die erste Rock'n'Roll-taugliche Plattform in Beinahe-Echtzeit. Der Begriff »Social Media« war noch nicht erfunden, geschweige denn dessen Monetarisierung. Es gab keine Spy-Apps, die Nutzerverhalten in geldwerte Datenklumpen umrechneten. Keine... Weiterlesen →

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Das Universum kann nur Präsens!

Ja, es nimmt Ausmaße an, das unbedachte Daherplappern von Affirmationen mit anschließendem Gejammer darüber, dass sie Realität werden. Ein paar Beispiele, die uns allen schon begegnet sind: »Scheißmontag!« »Lieber arm und gesund als reich und krank.« »Als Künstler hat man's immer schwer.« »Das Geld geht schneller weg, als es reinkommt.« »Ich hab Probleme.« »Die da... Weiterlesen →

Wie, Literaturkritiker?

Heute wurde ich gefragt, wie ich zu sogenannten Literaturkritikern stehe. Als Autorin müsse ich doch, und so weiter. Meine Antwort: ungefähr so wie zu Bohnerwachs und Aufsitz-Rasenmähern. Tolle Sachen für Besitzer von XXL-Rasenflächen oder Marmorböden. Für mich als Schnuckeldachgeschossbewohner mit hundertjährigen Dielen eher uninteressant. Weshalb ich niemandem ins Popöchen krieche, um Lobhudeleien auf meine Bücher zu... Weiterlesen →

Über Traumjobs, Geisterfirmen und Phantome

Zeitsprung, Mitte der 90er Jahre. Goldenes Zeitalter für Autoren. Kreativenmangel, lukrative Jobs an jeder Ecke, die Samstagsausgaben der Tageszeitungen voll mit interessanten Ausschreibungen. Auch an diesem schicksalhaften Tag ... Die Annonce in der Frankfurter Tageszeitung war nicht zu übersehen. Ganzseitig, viel Freifläche, knalliges Logo und eine apodiktisch-unwiderstehliche Jobbeschreibung. Eine amerikanische Film- und Eventproduktionsfirma hatte in... Weiterlesen →

Ich schreibe wie Hegel, Nietzsche, Kafka und Rilke?

Das behauptet zumindest die FAZ und das dort platzierte Text-Analysetool »ich schreibe wie«. Nachdem ich den Prolog meines neues Romans »Lepleja und der tausendjährige Fernseher« eingab, verkündet das System: Georg Wilhelm Friedrich Hegel Neugierig geworden kopiere ich eine Sexszene desselben Manuskripts ein. Diese erinnert laut Analyse an Franz Kafka. Der Epilog des Buches wiederum sei an... Weiterlesen →

»Camouflage« als iBook

Schlankheitskur fürs Handgepäck: Meinen Roman »Camouflage – und dann kommt die Angst« können Sie jetzt auch auf dem iPad lesen, freu. Hier geht's zum Download!

Presse, Presse

Gelesen und gefreut: »Vito von Eichborn ist nicht nur vom Erzählton und gekonnten Zeitgeist-Slang der Autorin Kathrin Elfman begeistert, sondern auch vom bedrohlichen Plot.« Na, das ist doch ein Wort;-) Für die ausführliche Vorstellung meines Romans »Camouflage – und dann kommt die Angst« einfach auf das Magazincover klicken! Kaufen bei amazon.de oder direkt bei BoD. ISBN... Weiterlesen →

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