11 Tricks, auf die man reinfallen kann, aber nicht muss.

Paradox: Es gibt Kreative, die Texttafeln wie »I am an artist, that does not mean I work for free« herumreichen und dennoch genau das machen: gratis arbeiten. Warum? Tasten wir uns an die Antwort ran. Eines der vielen Pläsierchen des Menschseins ist unserer Drang, originäre Kunst zu erschaffen. Ohne Literatur, Geschichten, Lieder und Musik wären... weiterlesen →

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Hervorgehobener Beitrag

Antikörper 3.0

Alles in Ordnung. Weil alles in Ordnung sein muss. Freier Wille schmiegt sich komfortabler Unfreiheit entgegen. Weil nicht sein kann, was nicht sein darf. Diese Sehnsucht – nein. Leben, gerastert in leichtverdauliche Portionen. Ich würde ja gerne, aber. Schuld sind immer andere. Freiheit im Sonderangebot, es gilt der an der Lüge befindliche Preis. Secondhandgedanken, Zyklen, leere Rituale befallen alles Sein wie Schimmelsporen und verwandeln es in toxisches Gewucher, das sich ernten, schockfrosten, zu Datenpäckchen pressen und... weiterlesen →

…und dann zeigt dir das Leben, wohin du dir deine tolle Strategie schieben kannst.

Trotz Medienkrise mit sinkenden Absatzzahlen feiert ein bestimmtes e-Book-Segment derzeit exorbitante Erfolge: Benimmratgeber. Ob fürs Geschäftsleben oder privat, ob Blind Date, Bewerbungsgespräch oder Galadinner – irgendein schlauer Mensch weiß immer ganz genau, wie man sich da jeweils zu benehmen hat und schreibt's hin. So sind auch für die digitale Kommunikation per Social Media und E-Mails... weiterlesen →

»Benimm dich doch mal altersgemäß!«

Ratschläge von Menschen, die in Rock'n'Roll freien Zonen leben, sind so eine Sache. Die meisten Sätze lasse ich an mir vorbeirutschen. Manche sind aber so absurd, dass sie mir zwischen den Synapsen steckenbleiben und Gedanken anschubsen. »Benimm dich altersgemäß«, oder auf Englisch »act your age« zum Beispiel. Ja, sowas äußern Menschen in einem ulkigen Paralleluniversum... weiterlesen →

Wie ehrlich darf’s denn sein?

Herrgottsackzementnochmal! Ja, ich bin zornig. Und mir fehlt heute die Geduld, diesen Zorn in sozialverträgliche Ironie oder fluffigen Witz zu verpacken. Ich habe das Gefühl, von immer mehr rundgelutschen, identitätsfreien, arschkriecherischen Zombies umgeben zu sein und suche; suche nach den wenigen verbliebenen wachen, wilden freien Geistern, mit denen ich offen sprechen kann. Oktober also. Mein... weiterlesen →

BALU

Soeben retour von einem kleinen, feinen Konzert der Sängerin Balu. Was für eine Freude! Wer mich kennt, der weiß, welche hohen Maßstäbe ich bei deutschen Texten und Liedern anlege. Balu platziert die Latte geschmeidig noch ein Stück höher. Ihre Geschichten sind präzise, poetisch, ihre Stimme ist identitätsstark und pur, ihr Vortrag wunderschön. Gesehen hatte ich... weiterlesen →

BVG-Kampagne

Ich hab's schon bei facebook abgefeiert, aber hier darf es auch nochmal stehen: Kompliment von mir an die Agentur GUD und ihren Kunden BVG für #weilwirdichlieben. Mal abgesehen davon, dass die Kampagne serviert und abräumt wie sonst nur die besten Wiesn Kellner – ich finde Konzept und Umsetzung persönlich richtig gut. Es kommt selten vor,... weiterlesen →

Warum Toleranzismus-Toleranz untolerierbar ist

Da gibt es diese fluffigen Listen: 10 populäre Irrtümer und so weiter. Lustig. Leider fehlen auf diesen Listen zwei wichtige Irrtümer, die unser Hier und Jetzt in eine Geisterbahn verwandeln. Vermutlich weil sie so unlustig sind, dass sich keiner traut, sie hinzuschreiben. Sie heißen: »Jeder will Frieden« und »Jeder möchte in Freiheit leben.« Beides klingt... weiterlesen →

Das Jetzt franst aus

Es kommt näher. Erinnerst du dich? In den glattgespachtelten Wänden der Realität knistert es. Damals war es ganz leise. Jetzt hört man es deutlicher. Es macht dieses Schwachfühl. Quantenmäuse fressen Möglichkeitskäfer und erzeugen Singularität. Stroh zu Gold. Falsch zu Nichts. Zeitschmelze. Das, was wir »Jetzt« nennen, franst aus, macht Trennstriche; Semikolon-Überleitung, der Bruch rutscht ins Meer; ein unhebbarer... weiterlesen →

Saftflaschen, Sex und Wahlk(r)ampf

Heute ist ein großer Tag. Ich habe herausgefunden, warum im Kühlschrank das Licht ausgeht, wenn man die Tür zumacht: damit die gekühlten Produkte beim Anblick ihrer Beschriftungen nicht suizidal werden. Frühstück, yeah. Heute zur Abwechslung mit frischem Granatapfelsaft. Spontan aus dem Kühlregal mitgenommen. Was ich nicht wusste: Granatäpfel scheinen in einer Identitätskrise zu stecken. Es... weiterlesen →

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