Kathrin Elfman / Blog

Lieblingskolumnen

Hier finden Sie eine Auswahl meiner Kolumnen. Auswahl deshalb, weil diese Texte besonders häufig gelesen, bei Facebook geliked oder in Foren und Chats diskutiert wurden bzw. werden. Wenn sie Ihnen, verehrter Leser, ebenfalls gefallen, freue ich mich. Sie dürfen sie gerne re-posten, verlinken, drüber reden und mir Feedback schreiben. Nur eines nicht: copypasten und verwerten. Auch nicht auszugsweise. Ist verboten. Setzen Sie sich bitte mit mir in Verbindung, wenn Sie etwas von mir veröffentlichen möchten. Entweder bekommen Sie dann von mir eine Nutzungsrechte-Einräumung, oder ich schreibe etwas Neues zum Thema, exklusiv für Sie. Beides ist günstiger und spaßbringender als klauen. Angekommen? Dann viel Vergnügen beim Lesen!

  • Ich schreibe, also bin ich: Die süße Lust am Text. Über Texter im Greta Garbo Modus, warum Werbung ehrlicher ist als Journalismus, was Schreibkunst mit Margarine zu tun hat – und wieso Protagonisten Charlotte, Paul, Max und Lisa heißen müssen…
  • Wer ist »man« und warum? Ein vom Unterbewusstsein konstruierter semantischer Gefechtspanzer, aus dessen Schutz heraus sich mörsern lässt, ohne Konsequenzen fürchten zu müssen? Weil »man« praktischerweise das »Ich« von jeglicher Verantwortlichkeit entbindet?
  • Das Universum kann nur Präsens! Ja, es nimmt derzeit Ausmaße an: das unbedachte Daherplappern von Affirmationen mit anschließendem Gejammer darüber, dass sie Realität werden. Ein paar Beispiele, die Ihnen bestimmt auch schon begegnet sind:
  • Neuromarketing: Warum der manipulierbare Kunde eine Illusion ist Das Wort an sich kann nichts dafür, dass es sich wie ein Schimmelpilz verbreitet. Es ist passiv, ein Kunstwort. Und doch, Neuromarketing gilt neuerdings als Pflichtdisziplin in meinem Beruf.
  • Elf Tipps für bessere Texte Ja, wir Texter kochen auch (fast) nur mit Wasser. Aber klar und frisch sollte es schon sein. Deshalb gibt’s an dieser Stelle meine langjährig erprobte Liste mit supereinfachen, aber gerne ignorierten Zutaten für mehr Genuss und Sprachschönheit.
  • Elf Tipps für bessere Geschichten Nachdem es in »Elf Tipps für bessere Texte« um Auftrags- und Werbetext ging, sprechen wir heute über eine Situation, die vor allem Romanschreiber kennen (und manchmal fürchten): eigene Stoffe präsentationsreif machen und pitchen. Ja, knifflig!
  • Schein oder Nichtschein: Identitätsschwindel im Wi-Wa-Werbeparadies Auf Agenturwebsites findet sich immer häufiger ein Menüpunkt, den es früher nicht gab: das ethische Selbstverständnis. Allerlei hehre Prinzipien, humanistische Werte, buddhistisch angehauchtes Andersseinwollen, Namasté, jede Menge Räucherstäbchensülz. Und was steckt dahinter?
  • Spam als Identitätskrisenprophylaxe An manchen Tagen wacht auch der organisierteste Mensch morgens auf und weiß erstmal nichts. Wie schön, dass es wohlmeinende Zeitgenossen gibt, die einem da gerne behilflich sind!
  • Kreativencoaching 2012: Just fake it? Neulich beim Gesangslehrer: »Schön, dass du hier bist. Was möchtest du lernen?« Schüler: »Ich will so singen wie Xavier Naidoo.« Lehrer: »Dann züchte dir ein Hühnerauge und zieh ganz enge Stiefel an. Tschüss.« Schüler: »???« Lehrer: »Herr Naidoo singt nicht, er jault. Ich bin Vocalcoach, kein Jaulcoach.«
  • Vom Wesen der Wertschätzung Mittelgroße Network-Werbeagentur ruft an: »Frau Elfman, wir haben Ihre Blogs gelesen!« – »Prima. Dafür sind sie da.« – »Wir finden toll, was Sie machen. Ihre Art zu schreiben ist genau das, was wir suchen. So intensiv, so urban-kraftvoll.«
  • Vorsicht, Nordic Stalking Der Augenblick ist magisch. Ich fühle mich in einen dieser romantischen tschechischen Märchenfilme versetzt, bis ein spitzes Klackern die stille Magie brutal zerhächselt, begleitet von Frauenstimmen.
  • EU-Sonderbeschluss: Schwerkraft wird privatisiert! Die Nachricht lockte Journalisten aus aller Welt zur größten Pressekonferenz des Jahres. Dort trat, stellvertretend für die ÄhUh und die drei weltgrößten Energie- und Wasserkonzerne, Herr Dr. Viegmich Britzeldödel vor die Mikrofone.
  • Gender Pay Gap, oder: Die Frau sei dem Manne untertan Diskussion mit 6-13-jährigen Kindern. Was sind eure Traumberufe? Die Jungs: »Pilot, Arzt, Musikproduzent, Kapitän, Anwalt.« Die Mädchen: »Flugbegleiterin, Sekretärin, Arzthelferin, Krankenschwester, Model, Anwaltsgehilfin.«
  • Weihnachtsgroteske: Zwei Medienmenschen spielen obdachlos Es gehört zu Weihnachten wie Plätzchenbacken und Familienkrach: Zeitungsredakteure äffen Obdachlose nach, um hinterher über die angebliche Kaltherzigkeit unserer Gesellschaft schwafeln zu können.
  • Es kam, wie es kommen musste Sprach’s, begann zu glimmen wie ein Glühwürmchen im Juni und erzählte mir von ihrer Liebesnacht mit einem sehr attraktiven, sehr verheirateten Mann. Sie, das ist meine Freundin Benni, ebenfalls verheiratet.
  • Schreiben Sie mal was Lustiges über den Wulff Oder Guttenberg. Oder diesen Dingens, den mit dem Ausländerbuch! Sie fassen solche Sachen so süffig in Worte, die Leser mögen das. Machen Sie’s?
  • Das gefährliche Rumstehmännchen Über Fitness-Studios gibt es viele Klischees. Meist strapaziert von Menschen, die nie einen Fuß in eine Muckibude gesetzt haben. Da wird über zwielichtige Gäste mit Migrationshintergrund geraunt. Oder gummibärchenförmige weibliche Wesen mit schrillen Soundeffekten. Über die wahre Bedrohung wird jedoch eisern geschwiegen!
  • Geschäftlich oder privat: Warum Kleider (keine) Leute machen Über die ubiquotöse Trennlinie zwischen Arbeit und Freizeit wird viel philosophiert. Wie sich diese Trennlinie anzufühlen hat, weiß ich trotzdem nicht.
  • Sammy, ein Telefon, der Alien und ich Wir teilen uns eine Portion Pommes und beobachten die Eisbrecher, die mit viel Lärm das Hafenbecken durchkreuzen. Auf halbem Weg in Richtung Pommestütenboden fasst Sammy in ihre Jackentasche. »Guck mal hier«, beginnt sie feierlich.
  • Krise? Welche Krise? Das Spruchwerk der Endneunziger wird eingemottet. Kalkulierte Wortgewalt im Geiste von Legenden wie Ogilvy, Vögele und Packard wird es in Kürze nicht mehr geben. Nicht evolutionstauglich. Warum?
  • Liebe, Geist und Wortgelumpe Glaubt man der konventionellen Wissenschaft, so sind vor anderthalb Millionen Jahren eine Reihe phantastischer Dinge geschehen, denn: Der Mensch fand heraus, dass die Fortbewegung auf Händen und Füßen öde sei und stand auf!
  • Fahrscheinziehen reloaded Ich hechte auf den Bahnsteig und lese »S1 in 4 Minuten« in der Fahrplananzeige. Hurra. Noch schnell Ticket ziehen. Denkste. Das Universum hat beschlossen, mir eine Lektion in Vergänglichkeit zu erteilen.
  • Wer f***en will, muss freundlich sein? Dass im virtuellen Raum aus Effizienzgründen die geschliffene Ausdrucksfähigkeit manchmal hinter der Spontaneität des Gesagten zurückstehen muss – geschenkt. Ich versofte auch nicht jede Arschgeige zur Gesäßvioline. Aber!
  • Wie, alltagstauglich? »Das ist aber nicht alltagstauglich!« Spricht’s, verlässt mich und meinen tätowierten Oberarm und kehrt in das Büro zurück, in dem er als Prüfer einer Krankenversicherung tätig ist.Er, das ist Christoph. Auffällig unauffälliger Gatte meiner Freundin Saskia.
  • Wo tut’s denn weh? Das Leben als Empath ist nicht immer einfach. Kundenmeeting zwecks Projektplanung. Man kann miteinander. Wenn da nicht …

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s